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21.06.2008, QueerParty-Night in Berlin: NO NO NO!:

QueerParty in Berlin: NO NO NO!

(15. Mai 2008)
www.nono-no.com

Samstag, 21. Juni 2008
ab September alle zwei Monate jeden 3. Samstag
im Sweat Club, Peterssteinweg 17, 04107 Leipzig

NO NO NO! ist das neue Projekt des Leipziger Veranstalters Zacker. Die Pilot-Party zur neuen Reihe wird am 21. Juni 2008 stattfinden. Der Anspruch: wieder und weiter Queer-Vielfalt in die Stadt holen. Für alle. Musikalisch wird die neue Party alles zulassen, was tanzbar ist und Grenzen ignoriert. Renommierte (Queer)künstler kommen für Liveauftritte und DJ-Sets in die Stadt und bringen New Wave Elektro, Indietronic, Sup-Pop und Queercore mit. Eine Nacht im Club – egal ob schwul, lesbisch, transgender, hetero, davor, danach oder dazwischen.

LINE UP SAMSTAG 21.06.2008
NAMOSH [live, Berlin]
ANGIE REED [DJane, Berlin]
REZNIK [DJ, Vice Magazine Berlin]
FAKES OF NEVERLAND [DJ Berlin]
special guest: MISS CLEENEX
host: ZACKER

1 || Was ist NO NO NO!
Ich habe ja nun vor einiger Zeit mit den Zacker Nights aufgehört, und hatte in der Zwischenzeit verschiedene Einzelprojekte: das BOUYGERHL Queer Music Festival, die Queer-Wave Party zum Wave Gotik Treffen „GLITTER+TRAUMA“ und Konzerte mit beispielsweise Antony and the Johnsons, Scott Matthew oder den Hidden Cameras. Das alles waren Projekte mit Queer-Bezug und Musik von Queer-Künstler/innen. Dafür haben sich Leute bedankt und sich darüber gefreut. Auch in mir regte sich wieder der Wunsch, nach einer regelmäßigen Party – einem Anlaufpunkt für die Zielgruppe. Kurz: die NO NO NO! ist eine neue Partyreihe, denn es ist Zeit für etwas Neues.

2 || Ist die NO NO NO! die Fortsetzung der Zacker Nights?
Nein, auf gar keinen Fall! Die sind vorbei, das ist Geschichte. Komischerweise wird alles, was ich mache, immer mit den Zacker Nights in Verbindung gebracht. Die Zacker Nächte hatten Ihren Ursprung in der Gothic Szene, wo ich 2003 noch aktiv war. Doch erstens wird man ja auch mal älter, und zweitens ist das Projekt an seine Grenzen gestoßen. Ich konnte darin nichts mehr entwickeln, und das irgendwann auch nicht mehr stemmen. Also habe ich mich entschlossen, aufzuhören, wenn es am Schönsten ist. Die NO NO NO! ist musikalisch und inhaltlich völlig anders gelagert – nichtsdestotrotz bleibt auch diese weiterhin eher in der Subkultur zu Hause.

3 || Worin unterscheidet sich NO NO NO! jetzt genau von den Zacker Nights?
Die NO NO NO! ist eine klassische Clubnacht in einer festen Location. Ich konzentriere mich hier mehr auf die Musik. Filme, Deko und Kunst-Installationen, wie bei den Zacker Nights, wird es nicht geben. Es geht um Tanzen und gemeinsames Feiern. Ich werde Leute ranholen, die sowohl mit Live-Shows als auch als Dancing-DJs gehörig Betrieb machen. Und das alles im Indie/Sub-Bereich. Leipzig hat nämlich gerade im Queer-Sektor sehr viel Minimal, Techno und House am Start – das wird es auf der NO NO NO! definitiv NICHT geben. Auf meinem Flyer stehen eher Begriffe wie Nu Wave, Elektro Bang, Queer Core, Magnetic Pop, Indietronics und Dead Disko – es geht um elektronische Subkultur, Zacker Sounds eben.

4 || Warum machst du das? Warum kannst du keine Ruhe geben?

Ich habe damals festgestellt, dass mir etwas fehlt in dieser Stadt: eine Sorte Freizeitangebot und Musikplattform, auf der ich mich zu Hause fühle. Und dann habe ich festgestellt, dass ich damit nicht alleine bin. Also dachte ich mir, dass ich nicht nur konsumieren oder meckern will, sondern etwas Eigenes anpacke. Nicht zum Geld verdienen, oder weil ich das bestehende schlecht finde, sondern einfach als Alternative zu Bestehendem. Und so ist es jetzt wieder: Mir fehlt einfach eine Party in der Stadt, die meinen Vorstellung von Queer-Party und Rainbowarrior-Musik näher kommt. Eine Party für all die Bouys and Gerhls and Criminal Queers – und jeden, der Lust hat. Denn sicher, ich spreche ein recht spezielles Publikum an. Aber eben nicht NUR das: ich will, dass alle kommen können. Insofern ist eben auch NUR eine Party. Ich will damit weder Geld verdienen, noch den anderen Angeboten in der Stadt Konkurrenz machen. Alles ist toll, wo Menschen sich wohl fühlen und gern hingehen. Die NO NO NO! entspricht zu 100% meiner Vorstellung. Es ist eine Party nach meinem Geschmack, mit Musik, die sonst in Leipzig etwas zu kurz kommt: mehr eben auch nicht.

5 || Du nennst deine Party NO NO NO! – warum?
Das ist so ein schönes Schlagwort, eine Art Trotzreaktion. So als ob ich mit dem Fuß aufstampfen würde, und rufe: „Nein, Nein, Nein – das bin ich eben genau NICHT!“. Ich will mich lösen vom festgefahrenen Queer-Begriff: der hat sich so reingehämmert in die Köpfe, und ist mittlerweile auch nur „Schublade seinerselbst“. Das mag ich in dieser Form nicht mehr unterstützen. Es geht mir aber trotzdem immer noch darum, mich mit meinen Veranstaltungen von den festen Denkmustern, von den Normen zu lösen, und alle Trennungen zwischen Sexualitäten und Identitäten aufzuheben. Wie man das nun nennen will, ob Queer, oder Post-Queer, oder Rainbowarrior, das ist mir eigentlich gleich.

Was planst du mit der NO NO NO!
Sie wird alle zwei Monate stattfinden, das finde ich ganz gut, weil es sich dann nicht so schnell leer läuft. Und es gibt so viele gute Acts, die aus den verschiedensten Richtungen kommen: Queer- und Discopunk, Indietronics, Elektromonster und so viel mehr. Durch die Arbeit in den letzten Jahren hat sich ein schönes Netzwerk aus Künstlern, Djs und teils mittlerweile jetzt Freunden aufgebaut, das will ich nutzen. Neues Leises und altes Lautes, und das eben für alle Bouys and Gerhls and Criminal Queers.




 
 

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