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Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.:

Geschlechtsidentitäre Medienberichterstattung

(22. Juni 2017)
Sehr geehrte Damen und Herren,

in letzter Zeit fällt uns auf, dass diejenigen, die transsexuelle Menschen unsichtbar machen wollen, indem sie diese als "Transpersonen", "Transgender" bezeichnen und ihnen eine "Trans*identität" unterstellen eine starke mediale Unterstützung erhalten, aber Menschen, die das Konzept kollektiver "Geschlechtsidentitäten" ablehnen und als transsexuellenfeindlich erachten, nicht in der Öffentlichkeit vorkommen. Dies erachten wir als Gefahr für die Demokratie.

Wir erleben zur Zeit weltweit, wie identitäre Weltanschauungen sich breit machen. Rechtspopulisten, die auf "Ethnopluralität" verweisen, Islamisten, radikale Christen, Juden und Menschen, die Geschlecht in "Geschlechtsidentitäten" einteilen haben ein kollektivistisches Selbstverständis, dem die Spaltung der Gesellschaft innewohnt. Medien haben sich dieser Gefahr zu stellen.

Die Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. ist ein bundesweiter Verein, der diese Gefahr im Bereich Geschlecht sieht. Frauen mit körperlichen Variationen (verlängerter Klitoris, Chromosomenvariationen, etc. pp) werden heute als "Intergeschlechter" (bei intersex-Diagnosen) oder als "Transgeschlechter" bezeichnet und somit nicht mehr als Frauen angesehen. Männern geht es ganz genauso. Wir erleben wir Vereine, Gruppierungen und Verbände, die staatliche Zuwendungen erhalten dafür, Geschlecherkategorien/Geschlechergrenzen zu erschaffen, anstatt sich dafür einzusetzen, dass JEDER Mensch, gleiche Rechte erhält. Eine sinnvolle Menschenrechtspolitik musste einer Identitätspolitik weichen, die das Zusammenleben in unserer Gesellschaft aufs Spiel setzt.

Wir würden gerne erleben, dass Medien auch einmal über Initiativen berichten, die sich für Gleichberechtigung einsetzen und ZUGLEICH Identitätspolitik im Bereich geschlechtlicher Vielfalt kritisieren. Wir würden gerne einmal erleben, wenn Menschen mit Transsexualität zu Wort kommen würden (es handelt sich dabei um Menschen, die sich nicht als "Transperson", "Transmensch", "Transgender", etc. verstehen, sondern ihre körperliche Variation als Teil der menschlichen Vielfalt).

Das was wir als bedrückend empfinden ist, dass die Kritik an falscher Identitätspolitik eigentlich eine Aufgabe der Menschen sein müsse, sie sich als links oder liberal verstehen. Diese Debatte fehlt in Bezug auf den Umgang mit Menschen mit transsexuellen Menschen oder Menschen mit intersex-Diagnose bis heute völlig. Die Berichterstattung wurde völlig okkupiert von Gender-Identitäs-Konzepten, der Schaffung neuer identitären Schubladen, ... also all dem, was vom Wesen her dem Voranschreiten des Rechtspopulismus in den USA, UK und in Europa entspricht. Warum ist das so? Muss das so sein?

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie Interesse haben die Einseitigkeit der Berichterstattung zu beenden und mithelfen wollen, die Wand der Gender-Identitäs-Ideologen zu durchbrechen und dies als Aufgabe von Menschen erachten, die liberale Werte genauso hoch halten, wie Menschenrechte und die Freiheit des Individuums. Es wäre wünschenswert, wenn wir schaffen würden, die Kritik an Gender-Identitäts-Ideologien nicht alleine denen zu überlassen, die diese Kritik nur als Tool nutzen um ihre eigenen Machtinteressen wie Rechtspopulisten - die ja selbst eine identitäre Agenda abarbeiten.

Um zu konkretisieren, welche Gender-Identitäts-Ideologen aus Sicht transsexueller Menschen in Deutschland - aus oben genannten Gründen (der Gefahr der Spaltung der Gesellschaft) - zu kritisieren wären:

- Bundesverband Trans*
- das Projekt Lambda und die Broschüren zu "trans*"
- TriQ (Trans* Inter* Queer, Berlin)
- Die Psychosexologie der DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sexulaforschung, die in der Tradition der Gender-Identitäts-Ideologen um John Money stehen)
- Deutsches Jugendinstitut e.V. (und die manipulativen Studien zu "Geschlechtsidentität" wie "DJI - Coming-out - und dann ...?!")
- die Teile der Papiere der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Bundesfamilienministeriums, die in Zusammenarbeit mit dem BVT, TriQ und der DGfS erstellt wurden
- Lehrstühle an denen kollektivistisch verstandene Gender-Identitäts-Politik propagiert wird (und Menschengruppen wie "Transmenschen" oder "Intermenschen" konstruiert werden)
- ...

Kollektivistische Ansätze der Identitätspolitik erkennen Sie meistens an dem Wort "trans" in Verbindung mit einem Platzhalter-Zeichen, dem Asterisk "*": "trans*". Ist diese Schreibweise in Verwendung, finden Sie in der Erklärung dazu meist Ausführungen, die behaupten, "trans*" sei der Oberbegriff für eine "Vielzahl von Geschlechtsidentitäten"- es wird "Identität" als Überschrift gewählt.

"Identität" zu konstruieren ist der Rassismus des 21. Jahrhunderts. Identitäre Bewegungen führen zur Spaltung der Gesellschaft und sind brandgefährlich. Es kann niemandem gelegen sein, diese Politik staatlich zu fördern oder zu unterstützen. Und umgekehrt: Es muss das Interesse liberaler Menschen in den Medien sein, auch die Menschen zu Wort kommen zu lassen, die sich mit diesen Bewegungen im Bereich Geschlecht kritisch auseinander gesetzt haben und einen anderen, auf Menschenrechten basierenden Umgang mit geschlechtlichen Variationen fordern.

Es wäre schön, wenn eine Wende in Europa/auf der Welt möglich wäre und wir Freiheit und Gleichberechtigung wieder in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen würden. Dazu gehört, sich mit identitären Weltanaschauungen kritisch auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Nichtauseinandersetzung mit identitären Weltanschauungen heissen "Brexit", "Trump" oder "Rechtspopulismus".

Mit freundlichen Grüssen,

Kim Anja Schicklang



--

Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.

Kim Anja Schicklang
ATME - Vorstand (Bund)
Strassenäcker 9
D-71634 Ludwigsburg

Telefon: +49 (0)7141-918212
Mobil: +49 (0)176-9669-2439
E-Mail: kim.schicklang@atme-ev.de
Website: www.atme-ev.de
Facebook: facebook.com/atme.ev



 
 

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