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Fernsehen:

Blutiges aus der Klischee-Küche

(01. August 2006)
Die Serie CSI (Crime Scene Investigation) erfreut sich grosser Beliebtheit und gilt wegen ihrer Realitätsnähe als wegweisend für das Fernsehen von heute. Wie nahe die Fälle an der Realität sind, zeigt die Episode 8 aus der 5. Staffel:
Tod im OP (Ch-Ch-Changes)
Am Highway wird die Leiche eines an den Geschlechtsorganen grässlich verstümmelten Opfers gefunden. Gemäss Identitätskarte handelt es sich um die Tänzerin Wendy Garner. Das Auto ist jedoch auf einen Walter Clancy zugelassen, der in den 90ern an Blackjack-Tischen seinen Unterhalt bestritten hat und danach in der Versenkung verschwunden ist. Die Autopsie ergibt, dass sich die Verstorbene einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat. Die Brutalität des Vergehens deutet auf einen Täter hin, der dem Opfer emotional verbunden war. Mit Erstaunen stellt Grissoms Team fest, dass es sich bei Wendy und Walter um ein und dieselbe Person handelte - ein Sachverhalt, der Wendys Verlobtem augenscheinlich völlig unbekannt war. Gil und Nick ermitteln im Milieu der Transsexuellen, wo sich ihnen eine Welt eröffnet, in der im Halbdunkel mit höchst bedenklichen Praktiken operiert wird...

Von einer gewissen Mimosa erfährt Grissom, dass Wendy in der Nacht ihrer Ermordung hysterisch bei ihr angerufen habe und auf dem Weg zu ihr gewesen sei, um ihr ein Video zu zeigen. Außerdem berichtet Mimosa, dass Wendy kurz vor ihrer Hochzeit mit dem ahnungslosen Aaron Laner stand und schreckliche Angst davor hatte, in der Hochzeitsnacht aufzufliegen. Deshalb habe sie eine Therapiegruppe einer gewissen Dr. Mona Lavalle besucht.

Über kryptische Aufzeichnungen, die sie unter Wendys Sachen finden, gelangen Warrick, Catherine und Nick derweil in eine Lagerhalle, in der sich ihnen ein grässliches Bild bietet: Das Lager wurde als provisorischer Operationssaal genutzt, und auf dem Operationstisch liegt eine Leiche. Der Tote wird als Vern Saludsky identifiziert, der sich ebenfalls zur Frau umoperieren lassen wollte. Die Spur führt wieder zu Dr. Lavalle, ehemals Dr. Karl Benway, die schließlich zugibt, in der Lagerhalle illegale Geschlechtsumwandlungen durchgeführt zu haben. Verns Tod sei jedoch nur ein tragischer Unfall gewesen, und mit dem Mord an der ebenfalls von ihr operierten Wendy habe sie nichts zu tun. In einem Abfallcontainer der Klinik findet Warrick unterdessen eine zerstörte Videokassette, deren Band sich jedoch reparieren lässt: es zeigt Verns blutige Leiche im Lagerraum. Der Fingerabdruck auf dem Tape stammt aber nicht von Mona Lavalle, sondern von ihrem Mann Francis...
Hallo? Illegale geschlechtsangleichende OP's in Lagerhallen? Transsexuelle Operateure mit Schlachtermessern? Geheimnisvolle Therapiegruppen? Welche Kastrationsphantasien sind denn hier mit den Drehbuchautoren durchgegangen? Dagegen ist der Opel-Werbespot ja fast noch ein Dokumentarfilm. Merkreim für Programm-Planer: Jede Transen-Tote bringt dir eine gute Quote.



 
 

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