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Ausgehen:

Reinfall in Amsterdam

(06. Dezember 2004)
Marion und Bianca schickten uns folgenden Text. (Weitere Erfahrungsberichte oder Anregungen veröffentlichen wir gerne!):
Vor 14 Tagen war ich am Samstagabend mit meiner Biofreundin Bianca im "Lellebell", Utrechtsestraat 4 in Amsterdam, einem "Quer Bars on Club". Dieses Lokal wirbt und steht in seiner Selbstdarstellung für Travestie, Showtime, Hard one This, drag Cafe. Man gewinnt den Eindruck, als handele es sich hierbei um ein "ordentliches", großes und sauberes Lokal in dem wir endlich mal eine neue Anlaufstelle finden könnten. Weit gefehlt ! Genau das Gegenteil mussten wir bedauerlicherweise feststellen.

Wir haben es aus diesem Grunde vorgezogen, auch nur aus der Flasche zu trinken... Von außen her erschien es uns schon unscheinbar, klein und nur schwer zu finden. Zu erkennen aber nach mühsamer Suche rechts neben einem "normalen" Laden an einem nun wirklich sehr "geschmackvollen" (kreisch...!) kleinen Fenster, rechts daneben eine kleine Türe. Wenn du durch sie schreitest betritts du eine kleine, schmuddelige Bar, räumlich eher zu deffinieren als schmaler Schlauch. Linke Hand befindet sich der "Tresen", hinter dem sich drei "Mädels" wirklich Mühe gaben, den Anschein einer Hochburg für TV, TS, CD, also gerade unsere Zielgruppe, zu vermitteln.

Am Ende des Raumes befinden sich zwei Toiletten, nach Geschlech-tern getrennt versteht sich. In der hinteren Ecke dann die ultimative Showbühne, eine etwas erhobene Fläche von ca. einem qm. (1) die auch glatt einen Song über sich ergehen lassen musste. Die Gäste rekrutierten sich an diesem Abend ausnahmslos aus schon herbe angesäuselten, schönen und weniger schönen Menschen männlichen Geschlechts. Nur vorne links, da saß uns ganz verstohlen anschauend, eine Schwester, die wir nach eingehender Beratung und mit Wohlwollen als TS eingestuft haben. Die mit Abstand Lustigsten aber in den etwa 2 Stunden unserer glänzenden Anwesenheit im "Lellebell" waren wir, meine beste Freundin Bianca und ich.

Die Nacht verbrachten wir noch im Amsterdamer Rotlichtviertel, bevor wir dann am frühen Morgen ermüdet, aber gut gelaunt wieder nach Hause, in unseren geliebten Pott fuhren. Also wenn ihr uns fragt Mädels, bleibt Zuhause, die 540 Km Hin- und Rückfahrt lohnen sich für einen Besuch im "Lellebell", nicht.

Bussi,
Marion+Bianca



 
 

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