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Politik:

IOC will transsexuellen Sportlern die Teilnahme an den Olympischen Spielen erlauben

(15. November 2003)
Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) neue Regeln für die Teilnahme transsexueller Sportler an den Olympischen Spielen verabschiedet hat. Nach einer Anhörung von medizinischen Experten im letzten Monat in Schweden will das Kommitee die neuen Regularien noch vor Weihnachten veröffentlichen. Associated Press zitiert den medizinischen Direktor des IOC, Patrick Schamasch: "Wir wollen niemanden diskriminieren, das IOC respektiert die Menschenrechte."

Die neuen Regeln werden sowohl für Frau-zu-Mann wie auch für Mann-zu-Frau-Transsexuelle gelten. Die Befürchtung einiger Funktionäre, MzF-Transsexuelle wären biologischen Frauen körperlich überlegen, zerstreuten die Mediziner. Nach einer geschlechtsangleichenden Operation und einer Hormontherapie seien keine wesentlichen Unterschiede mehr erkennbar. Der in der Vergangenheit umstrittene Geschlechts-Verifikationstest des IOC's war im Jahre 2000 vor den Olympischen Spielen in Sydney fallengelassen worden. Unter anderem deshalb, weil auch bei manchen biologische Frauen die üblichen weiblichen Chromosomen fehlen. Ein berühmtes Beispiel ist Stella Walsh, die bei der Olympiade 1932 über 100 Meter die Goldmedaille und 1936 in der gleichen Disziplin die Silbermedaille gewann. Erst nach ihrem Tod 1980 entdeckte man bei ihr männliche Genitalien und sowohl männliche wie weibliche Chromosomen.

(Mehr über Stella Walsh hier >>> und ein interessanter englischsprachiger Artikel zum Thema "Intersexism In Sports" hier >>> )



 
 

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