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Politik:

Schweizer Transsexuelle darf nur mit altem, männlichen Vornamen kandidieren

(03. September 2003)
Luisa Karrer vom Schweizer Transensyndikat schickte uns folgende Pressemeldung:
"Der JUSO-Nationalratskandidatin Esther Brunner wird es untersagt unter ihrem weiblichen Vornamen zu kandidieren. Eine Kandidatur sei nur möglich wenn Frau Brunner unter ihren männlichen Vornamen kandidieren würde, so die Argumentation des Bevölkerungsamt der Stadt Zürich. Frau Brunner empfindet jedoch eine Kandidatur unter dem ehemaligen männlichen Vornamen als unzumutbar und entwürdigend. Esther Brunner lebt bereits seit drei Jahren als Frau, unterzieht sich im Herbst einer geschlechtsangleichenden Operation, und ist ausschliesslich unter ihrem weiblichen Vornamen Esther bekannt. Dies wurde auch vom Stadtammann von Zürich 3, Thomas Marthaler, bestätigt. Ihre Kandidatur wurde ausserdem von der Stimmregisterzentrale Zürich im Sinne einer Ausnahme bereits beglaubigt. Diese Beglaubigung wurde gestern vom Bevölkerungsamt der Stadt Zürich für ungültig erklärt. Eine schriftliche Verfügung wurde jedoch erst nach Ablauf der Bereinigungsfrist für Wahlvorschläge ausgestellt. In der momentanen Rechtslage können transsexuelle Personen faktisch nicht in ein öffentliches Amt gewählt werden. Dies, weil eine offizielle Namensänderung erst nach einer geschlechtsangleichenden Operation möglich ist. Das Transensyndikat fordert deshalb vom Regierungsrat des Kantons Zürich, die Kandidatur Esther Brunner zu anerkennen, weil ihre politischen Grundrechte höher zu gewichten sind als die Vorschriften des Wahlverfahrens."



 
 

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