transgender-net.de
[Leute] [Bücher] [Filme] [Musik] [Leben] [Prominente] [Beauty] [Medizin]

[Recht &Politik] [Einkaufen] [Ausgehen] [Gruppen] [Kontakt] [Wir über uns|


Laser

Die Zeitschrift Marie Claire über Haar-Entfernung mit Laser
Auszug aus einem Artikelvon Margit Rüdiger / Marie Claire 11/99
"Wer eine dauerhafte Enthaarung mittels Laser verspricht, ist unseriös", warnt Deutschlands Laserpapst Professor Landthaler, Direktor der Dermatologischen Universitätsklinik Regensburg. "Das Ergebnis hält maximal ein bis zwei Jahre." Das gilt sowohl für den lang gepulsten Alexandrit-, den Rubin- und den neuen Lightsheer-Dioden-Laser mit vergrößerter Behandlungsfläche als auch für den Epilight, der mit hochenergetisch gepulstem Licht arbeitet (Laserstrahl trifft nicht kontinuierlich, sondern in Intervallen auf die Haut).

In jedem Fall leitet das Haar das Laserlicht in die Tiefe. Ob es dort die Haarwurzel, die sie versorgenden Blutgefäße oder die unter der Hautoberfläche liegenden Stammzellen des Haares zerstören muss, damit die Epilation dauerhaft ist, weiß bislang niemand. Sicher ist nur, dass sich das Haar in einer frühen Wachstumsphase befinden muss.

Wer Haare oberhalb der Lippen weglasern lassen möchte, braucht zwei bis fünf Sitzungen in zwei- bis vierwöchigen Intervallen (Kosten: 800 bis 1200 Mark). Je dunkler die Haare, desto besser sprechen sie auf den Laser an. Während der Behandlung spürt man ein leichtes Stechen, anschließend ist die Haut leicht gerötet und manchmal kommt es zu Verkrustungen. Verbrennungen bzw. Narben entstehen nur, wenn der Arzt die Energie des Gerätes zu hoch dosiert hat.

(Autorin Margit Rüdiger ist Expertin in Sachen Schönheitschirurgie. Ihr Anliegen: Frauen über Möglichkeiten und Risiken aufzuklären und sie vor Scharlatanerie zu bewahren.)

Anmerkung transgender-net: Viele TG's lassen sich laserbehandeln, um möglichst schnell den ungeliebten Bartschatten wegzubekommen. Die Erfahrungen reichen von "Geldschneiderei" bis zu Begeisterung. Deshalb: Hört Euch in den Selbsthilfegruppen um, welcher Arzt oder welcher Heilpräktiker mit dem Laser wirklich gut umgehen kann. Bei Behandlungskosten von mehreren tausend Mark kann sich eine etwas längere Anreise zu einem wirklich guten Laser durchaus lohnen. Uns ist aber kein Fall bekannt, wo ein Bart dauerhaft nur durch Laserbehandlung weggeblieben wäre. Zur Nadel-Epilation gibt es - wenigstens zur Zeit - noch keine Alternative.