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Danas Kinder

Dokumentation von Véronique Taveau, Frankreich 1998

Sie sind Deutsche, Franzosen, Australier und Italiener. Sie gehören zu jener jüdischen Diaspora, die sich jedes Jahr in Tel Aviv zum Ausgehen und Feiern trifft. Die transsexuelle Sängerin Dana hat kürzlich durch die Auszeichnung mit dem "Grand Prix" der Eurovision einen Sieg über ihre Gegner aus dem orthodoxen Lager errungen.

Dieser Film porträtiert gleichsam "Danas Kinder" und zeigt dieses andere Gesicht Israels. Er erschließt uns das tolle Leben von Tel Aviv mit seinen Cafés, Diskotheken, Drag-Queen-Abenden, Stränden, nächtlichen Runden und wunderbaren Tagesanbrüchen. Er zeigt die Menschen, die gegen jeden Fundamentalismus vor allem leben und das Leben genießen wollen. Ihre erstaunliche Kraft und Lebendigkeit ist sicher eine Reaktion auf den in Israel herrschenden Druck.

Jeder von ihnen, ob aus Deutschland oder Frankreich, läßt uns anhand seiner Geschichte und seiner Sicht verrückte Ferien entdecken. Die Stimmung steht der an der Costa Brava oder in Hollywood in nichts nach. Ein Film voller Lachen, Musik und Festen, in dem aber der Gegensatz zwischen dem toleranten Tel Aviv und dem religiösen Jerusalem unverkennbar aufscheint.
Vor dem Hintergrund von Ferien, Sonne und Meer, in den Diskos von Tel Aviv, in den Schwulenbars der Shankin Road, wo sich jeden Tag die Ultraorthodoxen, die "Schwarzen", und die extravagant gekleideten Jugendlichen der "Szene" kreuzen, in den Restaurants des überfüllten Hafenviertels von Tel Aviv mit ihrem babylonischen Sprachengewirr - überall dort lüftet der Film das Geheimnis dieser außergewöhnlichen Stadt.