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Hin und her

(17. Februar 2004) Die Berlinale veranstaltete in diesem Jahr erstmals auch ein Festival für Kinder- und Jugendfilme. Dort wurde auch der norwegische Film "Hin und Her" von Ella Lemhagen aufgeführt. Aus dem Programmheft:

"Martin und Julia, beide elf Jahre alt, lernen sich in einer Flughafenlounge kennen, wo sie auf ihre Flüge warten. Beide sehen sich unglaublich ähnlich und beide verbindet ein ähnliches Schicksal: Martin und Julia sind Trennungswaisen, und wie so oft befinden sie sich auf dem Weg zu einem Elternteil. Beide nervt die ewige Herumreiserei, zumal die Wochenendbegegnungen nie ohne Konflikte abgehen. Julia, deren Mutter einen Mann mit Tochter heiraten will, glaubt sowieso, dass ihre Mutter sie jetzt nicht mehr liebt. Und Martin hat immer Krach mit seinem Vater, weil der offenbar lieber einen Rabauken zum Sohn haben möchte, als einen schüchternen Klavierspieler. So tauschen die beiden Outfit und Tickets – Julia wird zu Martin und Martin zu Julia. Den Elternteilen fällt die Verwandlung ihrer Kinder gar nicht auf. Julia ist ein Martin, wie es sich sein Vater immer gewünscht hat, und Martin bekommt als Julia von der Mutter sogar zu hören, wie sehr sie trotz Heirat und neuer Halbschwester doch geliebt würde. Das ist zu viel für Martin und Julia, sie wollen nur noch zurück und Martin will wieder Martin sein und Julia Julia. Doch die Rückkehr ist gar nicht so leicht."

Martin und Julia werden beide von Amanda Davin gespielt. Die FAZ urteilte: Furios und witzig.