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Der Tolpatsch mit dem sechsten Sinn

(La Course À L'Echalote), Komödie,
Deutschland/Frankreich 1975, 93 Min.
Pierre Vidal - Pierre Richard
Janet - Jane Birkin
Kommissar Brunet - Michel Aumont
Gunther - Amadeus August
Mike - Henri Déus
Bankdirektor - Jean Martin

Für den ehrgeizigen Bankangestellten Pierre Vidal zählt neben seiner Karriere nur eins im Leben: die Liebe zu der jungen Friseuse Janet, die direkt gegenüber der Bank arbeitet. Nach zwei Jahren steuert ihre Beziehung allerdings auf eine ernste Krise zu: Janet fühlt sich vernachlässigt und erwägt ernsthaft, Pierre zu verlassen. Dieser bemüht sich verzweifelt, ihre Gefühle erneut zu entflammen und plant ein romantisches Versöhnungswochenende. Genau in diesem Moment wirft ein weiteres unerwartetes Ereignis Pierres ohnehin schon angeknackstes seelisches Gleichgewicht völlig aus der Bahn: Der Direktor der Bank nimmt einige Tage Urlaub und bestimmt ihn, Pierre Vidal, zu seinem Stellvertreter. Obwohl ihn dieses Vertrauen eigentlich ehren sollte, wird der tüchtige Pierre durch die plötzlich Verantwortung zu einem nervlichen Wrack. In einem Schließfach der Bank befindet sich nämlich ein unscheinbarer Aktenkoffer, der zwei Millionen Francs wert ist. Er enthält blanko unterschriebene Anteilsscheine an dem Pariser Variété "Alcazar". Wer seinen Namen einträgt, wird automatisch der neue Besitzer des Vergnügungs-Etablissements. Und das wissen auch Mike, Frantz und Gunther, drei Transvestiten aus dem Alcazar, die sich die Anteilsscheine unter die manikürten Nägel reißen wollen. Der Coup gelingt - doch Pierre heftet sich den dreisten Dieben an die Fersen. Die eifersüchtige Janet und der mißtrauisch gewordene Kommissar Brunet folgen ihm. Die wilde Jagd führt zunächst zum Bahnhof und dann Richtung England. Mike, Frantz und Gunther haben ihre lästigen Verfolger bald entdeckt und versuchen alles, um sie aus dem Weg zu räumen...

"Das Alcazar-Ensemble sorgt in dem Film von Claude Zidi für Farbenpracht und Turbulenz. Ein Weiteres tut Pierre Richard: Nervös, hilflos und weltfremd trifft er unbeabsichtigt immer das Richtige." (National Zeitung Basel)