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Politik:

Gender Ignorance Day

(30. Oktober 2007)
Folgende Pressemitteilung ist bei uns etwas untergegangen. Entschuldigung!

"Am 24. Oktober wird der erste GID gefeiert - der erste Gender Ignorance Day (aus Erinnerung an die öffentliche Ignoranz gegenüber dem eigentlichen Geburtsgeschlecht transsexueller Menschen)

Seit über 40 Jahren ist bekannt, dass es Menschen geben muss, die mit gegengeschlechtlichen Genitalien oder Chromosomensatz geboren werden - trotzdem existieren in Deutschland keine Regelungen, die diesem Wissen gerecht werden. Der "Gender Ignorance Day" trägt dem nun Rechnung.

Fast 40 Jahre ist es nun her, als in New York der sogenannte "Stonewall-Riot" stattfand, ein Tag, der seitdem einen Meilenstein in der Bürgerrechtsbewegung der Lesben und Schwulen weltweit darstellt. Das Geschehen in der Christopher Street Day am 28. Juni 1969 ist seitdem ein Synonym für ein homosexuelles Selbstbewusstsein - eines, in dem es darum ging, sich von dem von Aussen aufgedrängten falschen Schuldbewusstsein zu befreien, welches auf einem menschenrechtsverachtenden Weltbild beruhte, das annahm Schwul- oder Lesbischsein wäre widernatürlich und abartig. Gestützt wurde dieses erzkonservative und gegen jede wissenschaftliche Logik gerichtete Weltbild bis dahin unter anderem von Medizinern - insbesondere aus dem Bereich der Psychoanalyse - die das Enstehen von Homosexualität mit falscher Erziehung, Kindheitstraumatas und der Kompensation anderer psychischer Störungen erklären wollten. Die damaligen Theorien, die homosexuellen Menschen ihre Naturgegebenheit absprechen wollten, konnten mittlerweile wiederlegt werden - nicht zuletzt durch das selbstbewusste Auftreten der Schwulen und Lesben nach Junitag des Jahres 1969.

Vier Jahrzehnte später ist es nun an der Zeit, ein ähnliches Selbstbewusstsein zu zeigen - sind dieselben erkonservativen und nicht-haltbaren Geschlechts-Theorien nämlich woanders weiterhin vorhanden. Diesmal aber sind es die Menschen, die mit gegengeschlechtlichen Organen geboren wurden, deren Existenzrecht bis heute verwehrt wird und die darunter zu leiden haben, dass man Ihnen ihr Menschenrecht nicht anerkennt. Man nennt diese Menschen transsexuell.

Es gibt Mädchen, die mit einem Penis geboren werden und Jungs mit einer Gebärmutter."

Die gesamte Presseerklärung gibt es auf http://mut23.org



 
 

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