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Kabarett:

Südafrikas gefährlichste Frau ist ein Mann

(03. September 2003)
Die berühmteste weiße Frau Südafrikas ist eine Fiktion, und diese Fiktion hat es in sich. Evita Bezuidenhout, ehemals Botschafterin im imaginären schwarzen Homeland Bapetikosweti, wo sie alle Apartheid-Klischees verkörperte und vertrat, hat die Zeichen der Zeit erkannt und Political Correctness gelernt. Nun ist ihr alles Regenbogen, und seit sie mit Nelson Mandela befreundet ist und drei schwarze Enkelkinder hat, wird ihre Welt täglich breiter und bunter. Evita Bezuidenhout ist eine nationale Legende, die offizielle Reden hält, im Parlament und anderswo – man stelle sich Harald Schmidt im Bundestag vor! –, und wie die Edna Everage des Australiers Barry Humphries die hassgeliebte Quintessenz ihres Landes darstellt.

Auch hinter Evita verbirgt sich ein Mann: Pieter-Dirk Uys, 1945 in Kapstadt geboren als Sohn einer vor den Nazis geflüchteten deutschen Jüdin und eines Afrikaaner-Vaters – „Ich gehöre zu beiden auserwählten Völkern“ –, ist Schauspieler, Kabarettist, Sänger, Autor, Regisseur in einer Person. Oder besser in zwei. Seit den achtziger Jahren führt er sein parfümiertes Schlachtschiff mit krassem Lippenstift und Haarspray-Charme durch die Höhen und Tiefen südafrikanischer Politik und lässt keines der Fettnäpfchen aus, die dort zahlreich herumstehen. Seine bitterbösen Satiren blamierten die Apartheid-Gesetze durch Übererfüllung, sie waren wüst und wütend, immer an der Grenze zur Geschmacklosigkeit und oft drüber hinaus. Merke: „Apartheid lässt sich nicht mit gutem Geschmack bekämpfen.“ Weiterlesen unter Zeit.de >>>



 
 

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