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Medizin:

Doktorarbeit zum Thema "Geschlechtsidentitätsstruktur"

(17. August 2003)
Ale Vapenka schrieb uns:
Hallo,
ich möchte Sie auf diesem Wege um die Teilnahme an meinem Dissertationsprojekt zum Thema "Analyse der Geschlechtsidentitätsstruktur" bitten. In der Arbeit gehe ich der Frage nach, wie Männer mit unterschiedlichem Verlauf der psychosexuellen Entwicklung ihre auf das Geschlecht bezogene persönliche und soziale Identität wahrnehmen und erleben.

Bei den meisten Männern entwickelt sich im Laufe ihrer Sozialisation das sog. maskuline Selbstkonzept. D. h., dass sie der in der Gesellschaft vorherrschenden Vorstellung darüber, wie sich ein Mann verhalten soll und welche Eigenschaften er haben soll, entsprechen (geschlechtstypische Personen). Es gibt allerdings Personen, bei denen die Entwicklung des Selbstkonzeptes anders verläuft. Sie gelten als geschlechtsuntypisch. Mich interessiert, welche Sozialisationsfaktoren zur Entwicklung des geschlechtsuntypischen Selbstkonzepts beitragen und welche Konsequenzen dies auf das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gruppe der Männer, auf das Selbstwertgefühl sowie auf die Einstellungen gegenüber Geschlechterrollen hat. Darüber hinaus interessiere ich mich dafür, ob dabei die sexuelle Orientierung und Transsexualität eine Rolle spielen. Ich vergleiche somit Hetero-, Homosexuelle sowie Männer mit Transgender-Biographie nach der geschlechtsangleichenden Operation (sie müssen Mastektomie und Hysterektomie hinter sich haben) miteinander.

Ihre Aufgabe besteht im Ausfüllen eines anonymen Fragebogens. Das dauert ungefähr 30 bis 40 Min. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich nur zum Zwecke meiner Dissertation behandelt. Ergebnisse der Studie können Sie aus dem Schlussbericht, den ich voraussichtlich im Winter 2004 an Sie schicke, erfahren.

Ich kann die Fragebögen per Post schicken. Sie können mir auch eine E-Mail schreiben und ich kann den Fragebogen per Internet schicken.

Da die Suche nach Männer mit Transgender-Biographie nach der geschlechtsangleichenden Operation äußerst schwierig ist, ist für mich jeden einzelnen Kontakt sehr wichtig. Insgesamt benötige ich 40 Probanden. Bis jetzt ist es mir gelungen, 13 Fragebögen zurückzubekommen. Ich werde deswegen auch für jeden weiteren Kontakt sehr dankbar sein.

Ich bedanke mich sehr für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Psych. Ale Vápenka
Universität Potsdam, Institut für Psychologie, Abt. Sozialpsychologie, Te.: 030-47308766, e-Mail:vapenka@rz.uni-potsdam.de



 
 

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